Mittelalter Hemd von Burgschneider

Mittelalter Tunika Burgschneider

Was haben Thomas Becket im 12. Jahrhundert, ein unbekannter Mann aus Skjoldenhamn Norwegen im 10. Jahrhundert und ein ebenso unbekannter Mensch aus Viborg Schweden im 11. Jahrhundert gemeinsam? Richtig, sie trugen Hemden, so belegen Funde.

Das Mittelalter Hemd fungierte dabei eher als eine kurze Tunika und sollte damit den Blick auf den unbedeckten Oberkörper des Mannes verwehren, um die Damenwelt vor unkontrollierten Lustattacken und sinnlicher Raserei zu bewahren. Vielleicht aber auch nur, um vor den im Norden eher unbekömmlichen Temperaturen zu schützen. Wer kann das schon genau sagen. ;)

5 Artikel

pro Seite

  • Bluse Ely - Natur

    Wunderschöne kurze Bluse aus Baumwollstoff mit leicht ausgestellten Ärmeln. Die durchgehende Schnürung im Brustbereich ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Figur. Der Ärmel besteht aus zwei Teilen und wird im Oberarmbereich durch ein Band verbunden. Dadurch ist auch eine kurzärmlige Sommerversion möglich. Herrlich mit Röcken, Miederwesten und ärmellosen Kleidern zu kombinieren.

    Mehr erfahren
  • Hemd Ulrich - Hanf

    Bei unserem Mittelalter Hemd Ulrich handelt es sich um ein gerade geschnittenes Hemd ohne Kragen, am Halsauschnitt wurden zwei Bänder angenäht, um ihn zubinden zu können. Der Knopf mit Knopfloch wurde erst im 13. Jahrhundert in Deutschland erfunden, deshalb verwenden wir bei diesem Hemd angenähte Bänder und keine Knopfleiste. Die Ärmel gehen gerade bis auf das Handgelenk ohne Bündchen oder Manschette, so dass es auch ohne Probleme unter einem Gambeson getragen werden kann, wo Bündchen und Puffung oft im Weg sind.

    Mehr erfahren
  • Hemd Ulrich - Natur

    Bei unserem Mittelalter Hemd Ulrich handelt es sich um ein gerade geschnittenes Hemd ohne Kragen, am Halsauschnitt wurden zwei Bänder angenäht, um ihn zubinden zu können. Der Knopf mit Knopfloch wurde erst im 13. Jahrhundert in Deutschland erfunden, deshalb verwenden wir bei diesem Hemd angenähte Bänder und keine Knopfleiste. Die Ärmel gehen gerade bis auf das Handgelenk ohne Bündchen oder Manschette, so dass es auch ohne Probleme unter einem Gambeson getragen werden kann, wo Bündchen und Puffung oft im Weg sind.

    Mehr erfahren
  • Schnürhemd Störtebecker - Schwarz

    Unser Schnürhemd Störtebecker ist aus grobgewebter, ungekämmter Baumwolle, verfügt über gepluderte Ärmel mit geknöpften Bündchen, eine Raffung an Brust und Rücken, sowie eine Schnürung am Hals mit Stehkragen. Ein wirklich vielseitiges Hemd, das mit der passenden Kleidung ruckzuck zum Piraten- oder Musketierhemd wird. Wir haben das Hemd großzügig geschnitten, um euch die nötige Bewegungsfreiheit zu geben, die man beim Schwingen von Deck zu Deck oder dem Laden der Muskete benötigt.

    Mehr erfahren
  • Viborghemd Olaf - Natur

    Das Viborghemd dient in erster Linie als Unterhemd, welches die Überbekleidung vor Schweiß schützt. Die Ausführung bedient sich langer Ärmel und einem verschließbaren Halsabschluss, die zusätzliche Verschmutzung an Handgelenken und Hals verhindern.

    Die optische Zierde aus Schmucknähten auf der Brust bietet dem Träger des Hemdes die Möglichkeit das Hemd auch ohne Überbekleidung zu tragen.

    Mehr erfahren

5 Artikel

pro Seite

Das Mittelalter Hemd in seinen Varianten

Die belegbaren Fundstücke mittelalterlicher Hemden weisen unterschiedliche Kragenformen und Halsausschnitte auf. Ist beim Viborg Hemd der Halsauschnitt noch durch Schnürungen verschließbar, weist das Skjoldenhamn Hemd einen schlichten V-Ausschnitt auf und erinnert damit eher an eine Tunika.

Am Viborg Hemd wurden an den unteren Seiten zwei vertikale Schlitze eingearbeitet, um die Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Beim Fund aus Skjoldehamn hingegen arbeitete man zum gleichen Zweck mit eingenähten Keilen.

Schon in Anbetracht dieser beiden Funde und ihrer komplett unterschiedlichen Beschaffenheit kann man davon ausgehen, dass dem Variantenreichtum kaum Grenzen gesetzt waren.

Mit unseren Modellen mittelalterlicher Hemden versuchen wir diesem Variantenreichtum Rechnung zu tragen und einige der möglichen Erscheinungsformen dieses Kleidungsstückes im Verlauf der Epochen des Mittelalters abzubilden.