Mittelalter Umhang von Burgschneider

Mittelalter Umhang Schwarz

Sie konnte die Kälte durch ihren wollenen Mittelalter Umhang spüren, doch sie war die Kälte gewöhnt. Nördlich der letzen Berge durch welche der große Fluss, an dem sie lebte, eine tiefe, fast unüberwindbare Schneise gegraben hatte und in eine ihr unbekannte Welt verschwand, war sie nichts ungewöhnliches.

Mit der Nässe jedoch konnte sie sich nicht anfreunden, obwohl der seit Tagen anhaltende Regen dies von ihr einzufordern erschien und die unaufhörlichen Tropfen auf ihren Körper wie eine nicht gewollte Erinnerung daran in ihren Gedanken zurück blieben.

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Der Mittelalter Umhang und Gerhard

Ein Baum, dessen Geschenk sie verspeiste, gab ihr, auf einer Anhöhe stehend, Schutz und freien Blick auf die Straße zum nächstgelegenen Marktplatz.

Sie erkannte die sich nähernde Gestalt, umhüllt von einem braunen, wollenen Mittelalter Umhang, die schützende Kapuze tief über das Haupt gezogen, früh genug, um sich in Sicherheit bringen zu können. Doch wusste sie das keine Gefahr lauerte, war es doch Gerhard, der Sohn des Schmiedes.

Nein, es ließ in ihr eher die Sorge aufkommen, nicht vorbereitet auf dieses Treffen zu sein, hatte doch Wind und Feuchtigkeit ihr Äußeres seit Stunden strapaziert.

Er erreichte sie schneller als gedacht. Albrun wurde sich plötzlich bewusst, dass ihr Zittern nicht nur auf die sich austobende Witterung zurück zu führen war.

Gerhard, kein Freund vieler Worte, öffnete die Schließe seines Mittelalterumhanges, breitete den großzügig verarbeiteten Stoff aus und gewährte Ihr Schutz an seinem trockenen Körper.

Eine kleine von Wärme und Schutz geprägte Ewigkeit verging. Sie beschloss in Zukunft mehr als den Mittelalter Umhang in diesem Leben mit Gerhard zu teilen.

 

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